Kronenstrasse

Die Leitidee

Zeitgemäßes Wohnen in einer gefragten Innenstadtlage ist das Leitthema für das Gelände des ehemaligen Lager- bzw. Archivgebäudes. Ein positiver Impuls für das Viktoria-Quartier wird das Ergebnis. Die Wiederentdeckung der Qualität städtischen Wohnens ist ganz aktuell und die Möglichkeiten dazu in Bochum leider begrenzt. Wir schlagen daher ein Konzept in städtischer Dichte vor, die aus der Historie des Ortes abgeleitet wird. Als maßstabsbildendes Element erhalten wir das „Hein de Groot-Lager“ und nutzen es zum Loftwohnen um. Alle anderen Gebäude werden abgerissen und durch ein Konzept mit modernen Wohnhäusern, die von Höfen in Nord-Süd-Ausrichtung gegliedert sind, ersetzt. So erhalten die entstehenden 7 Häuser trotz der Dichte
stets Wohnungen mit freien Blicken in mindestens 2 Himmelsrichtungen.

Die barrierefreien Einheiten stehen auf einem Tiefgaragendeckel, der das EG zum „Hochparterre“ macht, die öffentlichen und halböffentliche Räume klar voneinander trennt und das neue Quartier mit seinen Durchgängen zu einer attraktiven Nachbarschaft vereint. Ein Quartierstützpunkt mit Cafe am Platz gegenüber der Taubenstraße bildet einen einladenden Auftakt.
Der Einheitenmix ist gem. den wohnungswirtschaftlichen Wünschen der VBW umgesetzt. 25% der Wohnungen werden als öffentlich geförderter Wohnraum entstehen können, die übrigen Wohnungen zur Miete oder als Eigentumswohnungen. Die vorgeschlagene Aufteilung der Zuordnungen ist flexibel austauschbar.

Es entstehen insgesamt 89 Wohnungen und 132 Tiefgaragenstellplätze in einer städtischen Anmutung. Die Materialien bieten noch Raum für Variantenentwicklungen – wir schlagen eine durchgängige Klinkerfassade für die Häuser vor und eine deutlich kontrastierende Ausarbeitung des Bestands-Ankers.