Pressetermin "Wohnen am Europaplatz"

 

Ministerin Ina Scharrenbach und Verbandsdirektor Alexander Rychter besuchen die Wohnanlage „Wohnen am Europaplatz“

 

Mit einem kleinen Geschenk im Gepäck reiste Ina Scharrenbach am vergangenen Freitag von Düsseldorf nach Herne. Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen überreichte bei ihrem Besuch der Wohnanlage „Wohnen am Europaplatz“ in Herne-Mitte einen Förderbescheid über neun Millionen Euro an die WHS. Zusammen mit Alexander Rychter, dem Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft für Rheinland und Westfalen (VdW), war die Politikerin auf einer Quartiersbereisung quer durch das Ruhrgebiet.

So klein und unscheinbar er aussieht, so wichtig ist er für die WHS und für die Herner Innenstadt. Rund 10,29 Millionen Euro fließen demnächst in die Häuser Bochumer Straße 13-17 und Sodinger Straße 2 + 2a. Der Bewilligungsbescheid des Landes über Fördermittel in Höhe von 9,2 Millionen Euro und ein Tilgungsnachlass von rund 2,8 Millionen Euro tragen hierzu maßgeblich bei. Mit den anstehenden Maßnahmen werden die fünf Mehrfamilienhäuser auf den aktuellen Stand gebracht. Die Wohnanlage, die in den Jahren 1975/76 erreichtet wurde, erhält dabei unter anderem eine neugestaltete Fassade, aufgewertete Eingangsbereiche und Barrieren werden abgebaut. Darüber hinaus steht eine umfangreiche energetische Sanierung der Objekte an. Dabei geht die WHS in die Vollen und nimmt die neuen Förderangebote für ökologisches Dämmen und das Erreichen eines überdurchschnittlichen energetischen Standards in Anspruch.

Doch nicht nur von Außen wird sich einiges tun: Im Innenhof wird eine neue Parkgarage mit begrüntem Dach errichtet. Hierdurch entstehen nicht nur neue Parkmöglichkeiten für die Bewohner, sondern auch der barrierefreie Zugang zu allen Häusern wird ermöglicht. „Mit der Modernisierungsoffensive helfen wir dabei, gebaute Heimat zu erneuern. Nun habe ich mir selbst vor Ort ein Bild von der Umsetzung gemacht. Die geförderten Projekte bringen die Energieeffizienz und Bezahlbarkeit des Wohnens in Einklang. Denn Klimaschutz ist Auftrag und Verpflichtung zugleich“, so Scharrenbach. Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbands der Wohnungswirtschaft (VdW) Rheinland-Westfalen, begrüßt die breite Beteiligung seitens der Wohnungswirtschaft: „Der Verband der Wohnungswirtschaft hat seit Beginn der Modernisierungsoffensive eine durchweg positive Resonanz seitens seiner Mitglieder erfahren. Mit Unterstützung des Landes nehmen aktuell 21 Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften insgesamt 590 Millionen Euro in die Hand, um 4.550 Wohnungen zu modernisieren und 800 neu zu bauen. Von den Investitionen profitierten nicht nur die Mieterinnen und Mieter. Sie wirken weit über die ‚vier Wände‘ hinaus und stoßen die Entwicklung ganzer Quartiere und Stadtteile an – ein entscheidender Beitrag für eine energie- und klimafreundliche Stadtentwicklung.“

Die Arbeiten sollen am 1. September diesen Jahres beginnen und 2023 abgeschlossen sein.

 

Informationen zur Modernisierungsoffensive „Besser Wohnen – Zu Hause im Quartier“:

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung stellt für die Projekte Mittel der Wohnraumförderung in Höhe von bislang 300 Millionen Euro zur Verfügung. Sie steht Wohnungsunternehmen, -genossenschaften und anderen wohnungswirtschaftlichen Investoren offen, die ihre Wohnungsbestände umfassend weiterentwickeln wollen.

Durch die öffentliche Finanzierung ist die Bezahlbarkeit von Wohnraum auch nach den Modernisierungsmaßnahmen sichergestellt. Die Landesförderung geht mit langfristigen Mietpreisbindungen einher, um Mietsprünge nach der Modernisierung aus-zuschließen.

Die Erneuerungsstrategien sind so vielfältig wie die Wohnquartiere selbst. Im Vordergrund der Modernisierungsoffensive stehen bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Wohngebäude als Beitrag zum Klimaschutz. Die Steigerung des Wohnkomforts für die Mieterinnen und Mieter, beispielsweise durch den Anbau von Balkonen oder die Sanierung von Bädern, stellt vielerorts einen weiteren Investitionsschwerpunkt dar. Die Modernisierungsoffensive nimmt aber immer auch das Wohnumfeld jenseits der „vier Wände“ in Angriff – mit Ladestationen für E-Mobilität, Fahrradboxen, Bewohnertreffpunkten, Spielplätzen und Grünanlagen.

 

Quelle: WHS - Presse