Pioniergebäude - Immanuel-Kant-Straße "Die Erste"

Bauherr: Privat
Wohneinheiten: ~ 53
Geplanter Beginn Realisierung: Mitte des Jahres 2021
Geplante Fertigstellung: Mitte des Jahres 2023
Besonderheiten: Startprojekt der Ostparkentwicklung, Tiefgarage, Fassade mit Sichtbetonrahmungen, ein Gebäude mit zwei Fassaden zur kleineren Gliederung und ein innovatives Entwässerungskonzept der Stadt Bochum

Ostpark Neues Wohnen, die Erste:

An der Immanuel-Kant-Straße bietet sich die Chance, einen nachhaltigen städtebaulichen Impuls zu gestalten, der als Auftakt eine prägende Wirkung für das Quartier Feldmark "Ostpark - Neues Wohnen" entfaltet. Urbane Qualitäten unter Berücksichtigung von ressourcenschonenden Bauweisen und Einhaltung angestrebter Klimaschutzziele zu entwickeln ist hier die Aufgabe. Mit der sozialen Durchmischung generationsübergreifenden Wohnens werden wir der Nachfrage unserer aktuellen und zukünftigen Gesellschaft an unterschiedlichen Wohn- und Lebensformen gerecht.
Der Entwurf bietet dabei im "Pioniergebäude" 19 bis 23 Wohneinheiten, je nach Mischung der Grundrissgrößen, mit attraktiven und hochwertigen Wohnungszuschnitten. Somit entsteht ein qualitätsvoller "Erster Abschnitt" in einem innovativen Quartier mit hohen städtebaulichen, freiräumlichen und ökologischen Qualitäten.
Die geplanten Wohnformen berücksichtigen gleichermaßen die Anforderungen der Barrierefreiheit wie die der wirtschaftlichen Gestaltung. Mehr als 2/3 der Wohnungen entsprechen den Förderrichtlinien für sozialen Wohnungsbau.
Anteil und Art der Fördermittel-Inanspruchnahme wöre somit noch im Rahmen einer Realisierung abzustimmen.

Der erste Baustein:

Auftakt der städtebaulichen Neuordnung ist ein Geschosswohnungsbau mit "Hochpaterre" an der Immanuel-Kant-Straße, der mit einer Anbauverpflichtung zum südlichen Nachbargrundstück erreicht werden soll.
Mit Blick auf die geforderte Tiefgarage, die ein Fahrzeug pro WE aufnehmen soll, haben wir in den Entwürfen einen möglichen Nachbarn "mitgedacht". Diese "Mitdenken" veranlasst uns die Orientierung der Wohnungen mit den Loggien vorrangig nach Süd-Westen / Süd-Osten zu orientieren. Gerade die Eckbebauung ist für die Orientierung der Wohnung kritisch zu sehen. Der kurze Erschließungsgang zum gemeinsamen Innenhof (Nord-Ost) soll dafür als begrünte Begegnungfläche mit Aufenthaltsqualität gestaltet werden.
Aus wirtschaftlichen Gründen haben wir uns für die Erschließung der Wohnungen über nur ein Treppenhaus und nur einen Aufzug entschieden. Das führt dazu, dass die Hälfte der Wohnungen zwar über einen Außengang erschlossen sind, im Gegenzug aber ein attrakrives "Durchwohnen" erlauben.